Warum Film?


In aller Kürze und auf einen Blick


Etwas genauer bitte?

  • Betrachter motivieren sich mehr mit IHNEN zu beschäftigen
  • ... mit IHREM Thema, Ihrem Produkt, Ihrem Unternehmen
  • Komplexität einfangen, vermitteln und verstehen
  • Relevant, personalisiert, emotional, visuell 
  • Wie Kleidung und Sprache - auch Film ist Werbung in eigener Sache
  • Die Qualität färbt ab - so oder so

  • Schafft eine emotionale Basis
  • Das eigentliche Potenzial filmischer Kommunikation liegt in der nachhaltig emotionalen Wirkung
  • Was man hört UND sieht wird besser verstanden und erinnert
  • Einmal sehen ist besser als hundertmal hören - ein Bild sagt mehr als 1000 Worte
  • Film geht tiefer, kann stak beeinflussen
  • ... ist bei der Entscheidungs-findung oft das Zünglein an der Waage

  • Filme erlauben eine unterhaltsame Verpackung
  • ... und damit eine positivere Grundatmosphäre als Papier
  • Filmprojekte können auch den Machern "Spaß" machen
  • ... und den Blick auf das eigene Unternehmen, Produkte oder Tun schärfen
  • YouTube, Instagram, Facebook & Co. - Filme sind gefragt
  • Die Verbreitung ist - man höre und staune - meist kostenlos (!)
  • Film ist integraler Teil der Digitalisierung - Stichwort Mehrfachauswertung und Recycling!

  • Filme sind leicht teilbar und haben virales Potenzial
  • Filme in YouTube und anderen online Medien dienen der Suchmaschinenoptimierung
  • Filme prägen unser Bild auf die Welt
  • ... und fordern stärker als andere Medien zum handeln auf
  • Filme bewegen den Zuschauer stärker als Papier oder nur Bild
  • ... und werden in einer Welt der Reizüberflutung eher wahrgenommen

  • Die Verbreitung war noch nie so einfach und günstig wie heute
  • Das Internet bietet einfachen, mobilen und kostenlose Wege
  • Filme lassen sich zielgenau und zielgruppenspezifisch herstellen und verbreiten
  • One-Size-Fits-All kann leicht umgangen werden
  • Praktisch alle sonstigen Medien können in Filme integriert werden
  • Filme machen auch die Konkurrenten
  • ... und sind ideal sich (nicht nur) in einer Krise zu positionieren


In einer Nussschale

Menschen sehen gerne Filme.

Denn

  • Filme informieren und unterhalten uns gleichzeitig
  • Filme bewegen und begeistern uns, können uns zum Lachen oder Weinen bringen
  • Filme vermitteln Wissen das hängen bleibt in kurzer Zeit
  • Filme müssen nur einmal erstellt werden und erreichen dann ein breites Publikum

Unternehmen zeigen gerne Filme.

Denn

  • Kunden, Mitarbeiter, Investoren, Sponsoren, Führungskräfte haben nicht viel Zeit
  • Unternehmen können die zu vermittelnden Informationen zielgenau auf die jeweilige Zielgruppe ausrichten und steuern
  • Die Zielgruppen sind letztlich Menschen - und diese sehen gerne  Filme
  • Filme sparen jede Menge Zeit und Geld - denn sie müssen nur einmal erstellt werden und erreichen dann ein breites Publikum

Und der Haken?

Gibt es auch Herausforderungen?

Ja, denn

 

  • Filmherstellung wird oft unterschätzt
  • Der Fakt, dass jeder praktisch Filme machen kann, wenn er ein Smartphone hat, kann eine Ursache für irrtümliche Einschätzungen sein
  • Bildsprache, das Look & Feel, ist direkt mit dem Inhalt und seiner Wirkung vernüpft - das birgt Herausforfungen
  • Hochformatige Schwenks, wackelige Aufnahmen, episch lange Filme sowie hektische Schnitte können nerven
  • Schlecht recherchierte oder unspezifiziert aufbereitete Inhalte können langweilen
  • Dunkle Gesichter vor hellem Hintergrund, Unordnung im Bild kann von der eigentlichen Aussage ablenken
  • usw.

Die Zeit ist zu knapp und wertvoll für Unsinn. Auch wenn er filmisch aufbereitet ist. Finde ich zumindest.


Wo Licht ist, ist auch Schatten

Wir haben über die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten, wertsteigernden Eigenschaften und den Nutzen von Filmen im und für Unternehmen gesprochen. Es gibt aber auch Herausforderungen. Diese gilt es hiergenauer zu beleuchten. Filme machen ist schließlich etwas ganz anderes als Filme schauen. Und eines vorneweg - ein Smartphone kann sehr hilfreich sein und Lösungen bieten. Aber es liefert noch kein Patentrezept und ist auch noch keine Lösung an sich. Denn Film ist vor allem: Botschaft, Story und spannendes Bild mit brillantem Ton.

Herausforderungen im Alltag

 

Unternehmen denken oft sehr pragmatisch. Die Gedankenkette ist kurz:

  1. Film vom Chef gewünscht
  2. Kamera ist über das Smartphone vorhanden
  3. Schnitt-App ebenso
  4. Alles Nötige also an Bord. Bitte machen und liefern!

 

Klasse, wenn es so funktioniert. Sind Anspruch, technische und persönliche Möglichkeiten im Einklang, kann die Lösung nah sein. Oft ist es aber anders.

 

Schwierig wird es - und das ist Alltag vor allem auch im Unternehmen - gerne dann, wenn Anforderungen und Ansprüche erst dann hinzukommen oder ausgesprochen werden, wenn die Aufnahmen schon auf der Speicherkarte sind.

 

Film man grundsätzlich mal alles. Stichwort Hollywood. Was oft nicht bedacht wird: Film hat etwas ganz spezifisches: was gefilmt ist, lässt sich danach so gut nicht mehr ändern! Nachdrehs sind in der Regel teuer oder im schlimmsten Fall unmöglich! Oder wollen Sie den Vorstand bitte noch einmal vor die Kamera zu kommen, weil die Frage vielleicht doch nicht ganz so treffend gestellt und beantwortet war?

Wahl oder Qual?

Ich bin ein Freund von Transparenz. Und ich glaube, das ist eine - konstruktive - Art Berufskrankheit. Je länger man sich bewusst mit medialem Gestalten auseinandersetzt, desto größer scheint mir das Verlangen nach Klarheit zu werden, warum etwas wie gemacht oder erzählt wird.

 

Arbeite ich für Geld und damit für einen Auftraggeber, scheint es mir auch selbstverständlich zu sein, genau zu verstehen, was der Kunde erreichen will. Schließlich bezahlt er auch dafür.

 

Viele Kunden schätzen und erwarten das. Aber es lässt sich auch beobachten, dass manche das gar nicht so genau wissen.

So

Selber machen

Wird schon klappen

Chaotisch

Intuitiv

Kleine Kamera

Viel hilft viel

Inszeniert

Viel Tiefenschärfe

oder so

Experten hinzuziehen

Bewusstes Planen

Strukturiert

Bewusst

Große Kamera

Selektiver Inhalt

Reale Situation

Geringe Tiefenschärfe


Und wo ist der Haken?

Gute Frage! Wenn Film so toll ist und alles kann, wieso gibt es dann überhaupt noch andere Medien? Es gibt aus meiner Sicht drei wichtige Aspekte zu berücksichtigen:

  1. Filme erscheinen heute oft als sehr einfach herstellbar. Theoretisch ist das auch so. Aber in der Praxis tun sich dann doch immer wieder Hindernisse auf. Und genau da setze ich an mit Seminaren, Coaching und Workshops.
  2. Nicht jeder mag und kann Filme in jeder Situation "konsumieren" - ein sinnvoller Medienmix dürfte immer eine gute Wahl sein
  3. Filme können zum Beispiel von sehr versierten Lesern auch als "bevormundend" erlebt werden! Wer in der Lage ist, Texte schnell aufnehmen zu können und dies sogar bevorzugt, erlebt Filme gerne zu langsam und vermisst die Selbstbestimmung, die Informationsaufnahme nach eigenem Geschmack beschleunigen zu können

Auf die Zielsetzung kommt es an

Wichtige Eigenschaften und Vorteile von Filmen in der Unternehmenskommunikation sind:

  • Inhalte und Stories gezielt verbreiten
  • zahlreiche interessante Formate stehen zur Verfügung (Interview, Statement, Konferenzmitschnitt, redaktioneller Beitrag, Feature, Imagefilm, Lernfilm, Erklärfilm etc. etc.) Zielgruppen gezielt erreichen
  • mit dem Internet stehen zahlreiche zusätzliche und oft kostenlose Kanäle (YouTube, Facebook, Instagram, Homepage etc.) neben den klassischen Verbreitungswegen zur Verfügung
  • Verschiedene Zielgruppen gezielt und lebendig informieren und überzeugen
  • SEO Vorteile ausschöpfen
  • von technischen Entwicklungen und attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis profitieren

Quellen:

Anlehnung an das Buch "Unternehmensfilme drehen - Business Movies im digitalen Zeitalter" (UVK Verlag, Wolfgang Lanzenberger, Michael Müller)

Disclaimer:

Die Inhalte basieren auf meinen Erfahrungen und sind nach bestem Wissen und Gewissen wieder gegeben. Ich erhebe weder Anspruch auf Vollständigkeit noch Richtigkeit. Texte, Hinweise und Links sollen Hilfestellungen bieten, werden aber nicht auf Richtigkeit oder Vollständigkeit überprüft. Zur Sicherheit sollten für jedes Gewerk oder rechtliche Fragen Spezialisten bzw.  Juristen hinzugezogen werden.