WEGE ZUM EIGENEN FILM

Alle Wege führen nach Rom... Und viele zum Film. Im Zuge der Digitalisierung gibt es heute ganz verschiedene Ansätze, wie Unternehmen oder Journalisten ihre Filme herstelle. Große Projekte werden auch heute noch über Agenturen oder  Produktionsunternehmen hergestellt. Dafür gibt es gute Gründe. Aber daneben etablieren sich gerade verschiedene Herangehensweisen und Aufstellungen, die ebenfalls erfolgversprechende Lösungen anbieten.  Folgende habe ich in meiner Praxis mehrmals erlebt:


1 - KLASSIKER

Das Unternehmen beauftragt eine Agentur oder ein Produktionsunternehmen. Vorteil: Rundumbetreuung. Nachteil: meist hoher Budgetbedarf. Diesen - und nicht zuletzt den hohen Aufwand, der damit verbunden ist - scheuen viele Auftraggeber und gehen neue Wege .

2 - SELBSTDREHER

Das Unternehmen stellt die Aufnahmen selbst her und übergibt diese an eine Produktion oder einen Cutter, der sich um die "Veredelung" kümmert. Hier gibt es hilfreiche Tipps.


3 - SELBSTSCHNEIDER

Das Unternehmen verfügt über einen eigenen Schnittplatz und möglicherweise sogar über entsprechend geschultes Personal (Cutter).

4 - DO IT YOURSELF

Das Unternehmen lernt selbst zu produzieren. Zum Einsatz kommen neueste Technik wie Tablet PC / iPad, leichte Stative und Licht. Damit sind Unternehmen schnell und flexibel - vor allem wenn es um redaktionelle / aktuelle Themen geht.



Entscheidend ist was beim Empfänger ankommt bzw. ankommen soll. Es gibt etablierte Regeln der Kunst, Sehgewohnheiten und eine Filmsprache. Es hat sich bewährt sich diesen Aspekten zu widmen aber es gibt kein allgemein gültiges richtig oder falsch. Woraus es ankommt sind Einsatzzweck und das zu erzielende Ergebnis. Die Entscheidung, welche Herangehensweise die "richtige" ist, ist vom Auftraggeber zu entscheiden. Wie ein Film ankommt, wird vom "Betrachter" entschieden. Oftmals un- und unterbewusst. In meinen Seminaren gebe ich Hilfestellungen und zeige Lösungswege auf um den eigenen Weg zu finden zwischen Budget, kreativen Möglichkeiten und Wirkungen.