Wie wichtig ist die Bildsprache in der Unternehmenskommunikation?

Mein Fokus liegt auf der Herstellung professionell wirkender Filme für die verschiedenen Bereiche der Unternehmenskommunikation. Ein Ansatz, der sich auch immer häufiger in Unternehmen beobachten lässt ist, dass von bestimmtem Equipment ausgegangen wird und weniger vom eigentlich zu erzielenden Endprodukt. Dieser Aspekt spielt auch - oder vor allem - bei Überlegungen eine Rolle, die die Bildsprache betreffen.

 

Was genau bedeutet Bildsprache in diesem Zusammenhang?

 

In kurzen Worten geht es um die künstlerisch-ästhetische Bildqualität. Also um Look & Feel, Tiefenschärfe, Farben, Kadrierung, räumliche Aufteilung. Ein Stück weit auch um technische Parameter wie Bildformat (4:3 oder 16:9) oder Größe (Full HD oder 4K) wobei die meisten Produktionen in Full HD erfolgen (und damit das 16:9 Format vorgegeben ist) und sich langsam in Richtung 4K verschieben.

 

Der künstlerisch-ästhetische Bildeindruck ergibt sich aus dem Zusammenspiel verschiedener Parameter. Die Kamera an sich ist hier zwar auch relevant aber spielt gegenüber den anderen Faktoren erstmal eine zweitranginge Rolle. Wichtig ist zunächst das Licht. Film ist Licht. Je besser die Ausleuchtung des Motivs ist, desto besser wird der Bildeindruck sein. Bilder wirken bessern wenn sie räumliche Tiefe haben, Linien im Bild richtig verlaufen, der bildrelevante Vordergrund sich durch Schärfe klar vom unscharfen Hintergrund abhebt. Vordergrund, Mitte und Hintergrund sollten klar erkennbar sein, Personen in der für die Bildaussage richtigen Kameraeinstellung (nah, halbnah).

 

Warum ist es wichtig, dass die Bilder gut aussehen?

 

Dafür nenne ich drei wichtige Gründe:

 

Qualitätsvermutung

Der Betrachter schließt gerne von der Qualität der Kommunikation auf das Produkt. Eine schlechte Ansprache, lässt eher ein schlechtes Produkt vermuten und umgekehrt. Ein hochwertiges Look & Feel deutet auf ein hochwertiges Produkt hin.

Sehgewohnheiten

Das Auge des Betrachters ist verwöhnt. Geschmack und Erwartungshaltung orientieren sich an dem was TV und Kino zeigen. Dass man sich behelfen musste oder als Anfänger doch ein sehenswertes Filmprodukt erschaffen hat, auf das man selbst vielleicht zurecht stolz sein kann, zählt nicht. Besser ist es, die Sehgewohnheiten nicht zu brechen sondern zu erfüllen. Alles andere bringt Ablenkung vom Wesentlichen und kostet - wenn auch unbewusst - Aufmerksamkeit.

Fokus

 

Hier ist nicht die Bildschärfe gemeint sondern die Bildgestaltung.  Zeigt das Bild genau das an der Stelle scharf, worauf es inhaltlich ankommt und ist für den Betrachter angenehm gestaltet? Hier zählen Aspekte wie der goldene Schnitt, Tiefenschärfe, Farben, Licht etc. So wie man es aus der Fotografie kennt. Das gegenteil sind beliebige Bilder, bei denen Vordergrund und Hintergrund gleichermaßen scharf sind und der Betrachter sich heraussuchen kann, worauf er "fokussiert". Hierunter leiden  Aufmerksamkeit und Betrachterführung.

 


Auf die Zielsetzung kommt es an

Dass man mit Smartphones kostenlos und durchaus auch sehenswerte Filme produzieren habe ich an mehreren Stellen bereits erwähnt (näheres dazu findet Ihr hier). Gerade bei redaktionellen Formaten kann ein Smartphone gute Dienste leisten. Je mehr Wert auf Bildgestaltung gelegt wird, desto weniger kann ein Smartphone das erfüllen. Hier geht es dann vielmehr um Licht, hochwertige lichtstarke Objektive, Sensorgröße und manuelle Einstellungs- und Fixierungsmöglichkeiten sowie den Ton. Hier haben flexible Kamerasystem deutliche Vorteile.

Seminarmodul

Inhalte

  • Anhand zahlreicher Praxisbeispiele erläutere ich die wesentlichen Aspekte der Bildgestaltung sowie
  • Unterschiede guter und verbesserungsfähiger Gestaltung

Angebote

  • Grundlagenseminar (2T)
  • Einzelcoaching (2h)


Disclaimer:

Die Inhalte basieren auf meinen Erfahrungen und sind nach bestem Wissen und Gewissen wieder gegeben. Ich erhebe weder Anspruch auf Vollständigkeit noch Richtigkeit. Texte, Hinweise und Links sollen Hilfestellungen bieten, werden aber nicht auf Richtigkeit oder Vollständigkeit überprüft. Zur Sicherheit sollten für jedes Gewerk oder rechtliche Fragen Spezialisten bzw.  Juristen hinzugezogen werden.